Nachdem  wir die Kamera in die Styroporkapsel eingebaut hatten, stand der Test in einer „Kältekammer“ an, soll heißen, die Kapsel samt Kamera wurde für 1 1/2 Stunden in eine Kühltruhe verfrachtet. Das Ergebnis dieses Tests war verblüffend.

Vor einigen Tagen wurde die Kapsel mit einem Thermometer schon einmal ohne Kamera in die Kühltruhe gepackt. Hier hatten wir festgestellt, dass nach ca. einer 3/4 Stunde die Kapsel durchgekühlt war und die Temperatur des Gefriers von -16°C angenommen hatte. Ähnliches hatten wir auch bei unserem weiteren Test mit eingbauter Kamera erwartet.

Um eine kontinuierliche Aufnahme der Meßwerte zu ermöglichen, wurde der Fühler eines Digitalthermometers in die Kapsel eingebracht und die Meßwerte wurden über ein Kabel zur Anzeige außerhalb der Kühltruhe übertragen. Die Werte wurde ca. 1,5 Stunden lang im Abstand von einer Minute aufgezeichnet und in das nebenstehende Diagramm übertragen.

Zu unserer Überraschung haben wir festgestellt, dass die Temperatur zwar anfangs recht schnell sank, sich dann aber bei ca. 8°C einpendelte. Bis zum Abschalten der Kamera, zum Zeitpunkt als der Akku leer war, stieg die Temperatur sogar noch um 1°C auf ca. 9°C an. Wir hatten im Vorfeld nicht erwartet, dass die Actioncam eine so hohe Abwärme produzieren würde, dass die Temperatur konstant deutlich über 0 Grad bleiben würde. Nach dem Abschalten der Kamera sank die Temperatur dann wieder schnell und kontinuierlich ab.

Test der Kamera in der „Kältekammer“

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